Veranstaltung - VT02333 - VTT003357

Beratungsintensive Arzneimittel in der Offizin

Am 14.03.2015 war es soweit: die „Pille danach“ verließ in Deutschland die Rezeptpflicht und ging in den apothekenpflichtigen Status über. Es gab viele Debatten, ob dieser Schritt aus pharmazeutischer und medizinischer Sicht positiv oder negativ zu bewerten ist. Andere Präparate, zum Beispiel aus dem Segment der Schmerz- oder Migränetherapie, finden wir bei gleichem Wirkstoff und teilweise gleicher Wirkstoffstärke sowohl im OTC als auch im verschreibungspflichtigen Bereich. Oft entscheidet lediglich die Packungsgröße oder sogar nur die Packungsbeilage, ob der Patient ein Rezept braucht.

Gerade bei solchen „Statuswechselpräparaten“ ist die Beratung besonders wichtig und sollte mit großer Sorgfalt durchgeführt werden. Im Seminar werden die rechtlichen Hintergründe erläutert und die Beratungsbesonderheiten für ausgewählte Wirkstoffe in wichtigen „Statuswechselpräparaten“ näher beleuchtet. Neben den Notfallkontrazeptiva (Ulipristalacetat und Levonorgestrel), den Protonenpumpeninhibitoren (Omeprazol und Pantoprazol) und den Triptanen, sollen die Wirkstoffe Ibuprofen, Paracetamol und Hydrocortison intensiver betrachtet werden.

Veranstalter

Apothekerkammer Sachsen-Anhalt KdöR
Doctor-Eisenbart-Ring 2
39120 Magdeburg

Kontaktperson

Frau Josefine Noffz

Veranstaltungsort

Landsberg OT Peissen
Sachsen-Anhalt

Punktewert

4

Berufsgruppen

  • Apotheker (JGAPO)
  • Pharm. Ing. (JGING)
  • PTA (JGPTA)
  • Studenten (JG002)

Termine/Zeiten

  • 15.09.2020, 14:00 bis 17:30